Guinea Pig 2 - Flower of Flesh and Blood (ギニーピッグ). Kein Kommentar.
Donnerstag @ 6/18/2015
Mit Monsterfreunden auf der Nordcon 2015.
Kennt Ihr das, wenn ihr vor lauter Tatendrang und Motivation
gar nicht dazu kommt, anständige Fotos zu schießen? Zumal mir vorhin, als ich
mir zum ersten Mal die geknippsten Bilder angeguckt habe, auch erst aufgefallen
ist, dass ich a) selber auf keinem einzigen Bild mit drauf bin (meine Leute
halten nicht viel von Gruppenfotos) und b) die Kamera sehr sehr schlechte
Schnappschüsse macht. Fast alles verwackelt. Das bin ich gar nicht mehr
gewohnt! Grimpf. #verwöhntesGör
Meine erste Rollenspielconvention (Nordcon) war SCHÖN.
Wirklich. Trotz schlechtem Wetter, viel Herumgerenne und seltsamen Mitspielern.
Ich fange einfach mal tagebuchartig an, wem das zu viel wird, soll sich eben
nur die bunten Bilder angucken!
#Ankunft, Freitag 12. 6.:
Die Busfahrt war nett, der gesamte Fernbus war vollgestopft. Beim Koffer- und Reisetaschen abladen teilte uns der Busfahrer mit, dass es nur einen einzigen nicht besetzten Platz gab. Bis kurz vor der Abfahrt (der Bus war sogar schon angefahren!) schien ich den erwischt zu haben (wir waren zu Dritt – unsere vierte Person im Bunde, Steven, musste wegen eines Marathons nachanreisen) – doch dann stürmte eine kleine Person die Bühne und fragte mich freundlich, ob ich nicht rutschen konnte. Konnte ich nicht. Aber am Fenster durfte sie sitzen! Ich warf einen Blick hinter mich und stellte fest, dass zwei Reihen hinter mir ein dicker, grobschlächtiger Mann mit viel freier Hautfläche saß der mich und die kleine Person grimmige Blicke zuwarf. Kommt bloß nicht auf die Idee, jetzt noch Plätze tauschen zu wollen. Platzverteidigungstrategie.
Die Busfahrt war nett, der gesamte Fernbus war vollgestopft. Beim Koffer- und Reisetaschen abladen teilte uns der Busfahrer mit, dass es nur einen einzigen nicht besetzten Platz gab. Bis kurz vor der Abfahrt (der Bus war sogar schon angefahren!) schien ich den erwischt zu haben (wir waren zu Dritt – unsere vierte Person im Bunde, Steven, musste wegen eines Marathons nachanreisen) – doch dann stürmte eine kleine Person die Bühne und fragte mich freundlich, ob ich nicht rutschen konnte. Konnte ich nicht. Aber am Fenster durfte sie sitzen! Ich warf einen Blick hinter mich und stellte fest, dass zwei Reihen hinter mir ein dicker, grobschlächtiger Mann mit viel freier Hautfläche saß der mich und die kleine Person grimmige Blicke zuwarf. Kommt bloß nicht auf die Idee, jetzt noch Plätze tauschen zu wollen. Platzverteidigungstrategie.
Drei Stünden später kamen wir im hübschen Hamburg an. Hübsch
ist hier nicht mal ironisch gemeint – der Busbahnhof von Hamburg macht im
Gegensatz zu dem Berliner ZOB wirklich etwas her! Wir wurden zwar zwecks
Conaufbaus eigentlich an Ort und Stelle erwartet, aber einen Kaffee trinken in
der örtlichen goldenen Möwe war noch drin, dachten wir uns:
Die Ubahn war dank eines freundlichen UrHamburgers (einem
Ubahnmitarbeiter mit wunderbaren Dialekt!) überwunden, auch wenn Jessi (im Bild
oben das lila Tentakelmonster) sich ausversehen zwei Tickets kaufte. Jaja,
diese Technik heutzutage.
Statt Zeltaufbau hieß es auf dem Sportplatz dann, Wasser schleppen! Auf der Rasenfläche, auf dem die LARP Orga (bei der ich aushalf) stationiert war, hatten sich in den letzten Woche viele viele süße Kaninchen wohl gefühlt. Und das sah man. Der Boden war löchrig. Und diese Löcher galt es nun mit viel Sand (aus dem Kasten, der normalerweise für Sprungübungen angelegt wurde) und Wasser stopfen.
Statt Zeltaufbau hieß es auf dem Sportplatz dann, Wasser schleppen! Auf der Rasenfläche, auf dem die LARP Orga (bei der ich aushalf) stationiert war, hatten sich in den letzten Woche viele viele süße Kaninchen wohl gefühlt. Und das sah man. Der Boden war löchrig. Und diese Löcher galt es nun mit viel Sand (aus dem Kasten, der normalerweise für Sprungübungen angelegt wurde) und Wasser stopfen.
Das hübsch-mittelalterlich weiß-gelb gestrichene Zelt ist unseres. Höhö.
Später am Abend lief ich mit meiner Monstertruppe dann in die Hauptbasis des Nerdtums, der Grundschule, die auch schon hoch aktiv war – Verkäufer hatten ihre Ware bereits aufgebaut und hier schien alles so viel fleißiger und Bienchenhafter als drüben, bei der Schlachten/LarpOrga. Allerdings wirkte sich das auch bereits auf die Luftqualität aus. Mehr brauche ich dazu nicht zu schreiben, oder?
Die Listen für Rollenspielrunden hingen, nach einiger Suche,
auch aus – allerdings hatten weder Jessi, Marcel noch ich wirklich Lust, uns
noch diesen Abend in ein Abenteuer zu stürzen, und da mein bärtiger
Steingolemfreund namens Marcel höchst interessiert auf einen Game of Thrones
Workshop starrte, schloss ich mich ihm zusammen mit Jessi einfach an.
Fehler! Der Leiter des Workshops hatte den Begriff „Work“-shop
wohl missinterpretiert. Es wurde eher zu einem 'Listen'-shop.
Nach einem amüsanten halbstündlichen Vortrag über die elbische Grammatik in Mittelerde und ihre Auswirkungen auf George R .R. Martins Werk (und das alles in einem Grundschulraum auf Ministühlen und mit lustigen Bildern an den Wänden!) fing er an, richtig zu schwafeln. Welche Pen & Paper Systeme sich denn für ein Nachspielen von Game of Thrones (na gut, so hat er es nicht ausgedrückt – aber so kam es bei mir an) eignen würden, welche nicht. Das dafür erfundene Rollenspielwerk „Ein Lied von Eis und Feuer“ war es seiner Meinung jedoch nach nicht. Viel zu abenteuerbetont und zu wenig Strategie und List und Tücke. Stattdessen schlug er das System Birthright vor. (Wer sich dafür wirklich interessiert, kann mir gerne mal ein Kommentar oder eine Emailadresse hinterlassen, aufgrund von Mitleidsgefühlen habe ich mich nämlich in die sehr sehr kleine Liste an ‚Wer hat Interesse an meiner Recherchearbeit‘- eingeschrieben und bin jetzt stolze Besitzerin über Informationen, die ich nie nutzen werde. Ich habe nie vor, Game of Thrones realitätsgetreu nachzuspielen. Ich habe keine einzige Folge GoT zu Ende geschaut! Nette Sache, die, aber mir zu viel Mord und Totschlag (nagut. In The Walking Dead auch. Aber das ist ja was gaaanz anderes!) zumal ich sowieso schon spoilervorbelastet bin.)
Nagut. Der Abend klang aus, ich verzog mich in meinen ausgerollten Schlafsack und versuchte etwas zu pennen – was mir sogar gelang!
Nach einem amüsanten halbstündlichen Vortrag über die elbische Grammatik in Mittelerde und ihre Auswirkungen auf George R .R. Martins Werk (und das alles in einem Grundschulraum auf Ministühlen und mit lustigen Bildern an den Wänden!) fing er an, richtig zu schwafeln. Welche Pen & Paper Systeme sich denn für ein Nachspielen von Game of Thrones (na gut, so hat er es nicht ausgedrückt – aber so kam es bei mir an) eignen würden, welche nicht. Das dafür erfundene Rollenspielwerk „Ein Lied von Eis und Feuer“ war es seiner Meinung jedoch nach nicht. Viel zu abenteuerbetont und zu wenig Strategie und List und Tücke. Stattdessen schlug er das System Birthright vor. (Wer sich dafür wirklich interessiert, kann mir gerne mal ein Kommentar oder eine Emailadresse hinterlassen, aufgrund von Mitleidsgefühlen habe ich mich nämlich in die sehr sehr kleine Liste an ‚Wer hat Interesse an meiner Recherchearbeit‘- eingeschrieben und bin jetzt stolze Besitzerin über Informationen, die ich nie nutzen werde. Ich habe nie vor, Game of Thrones realitätsgetreu nachzuspielen. Ich habe keine einzige Folge GoT zu Ende geschaut! Nette Sache, die, aber mir zu viel Mord und Totschlag (nagut. In The Walking Dead auch. Aber das ist ja was gaaanz anderes!) zumal ich sowieso schon spoilervorbelastet bin.)
Nagut. Der Abend klang aus, ich verzog mich in meinen ausgerollten Schlafsack und versuchte etwas zu pennen – was mir sogar gelang!
# Samstag, 13. 6.:
Da das lila Jessimonster mich kurz nachdem die Sonne aufgegangen war schon aus dem Schlafsack zog, krabbelte ich ihr ohne Kaffee zur Rollenspielliste, um mich in irgendeine Gruppe einzuschreiben, hinterher. Ha! Gelacht. Natürlich schlafen Nerds lange. Knapp zwei Stunden warten später hingen dann die ersten richtigen Listen auch aus. Wir besuchten solange das Treppenhaus, da außer einem Kaffeestand noch nichts aufhatte, auf dieser gottverdammten Messe.
Da das lila Jessimonster mich kurz nachdem die Sonne aufgegangen war schon aus dem Schlafsack zog, krabbelte ich ihr ohne Kaffee zur Rollenspielliste, um mich in irgendeine Gruppe einzuschreiben, hinterher. Ha! Gelacht. Natürlich schlafen Nerds lange. Knapp zwei Stunden warten später hingen dann die ersten richtigen Listen auch aus. Wir besuchten solange das Treppenhaus, da außer einem Kaffeestand noch nichts aufhatte, auf dieser gottverdammten Messe.
Lange Rede kurzer Sinn: Eine Myranorrunde später besaß ich
fundiertes Wissen über die Meerescharaktere im neuen Myranorband und eine
Tritione (eine Art Meerjungfrau), einen myranorschen Götterwürfel (<3) und
sehr sehr schwache Nerven. Gott, die Mitspieler in meiner ersten PnP Runde
waren SCHRECKLICH. Die Spielleiterin tat mir wirklich Leid, in einem kleinen
Klassenraum mit zwei weiteren Rollenspielgruppen herumbrüllen und dabei
Unterwasserstimmung aufkommen zu lassen, ist echt schwer. Zumal es ihr ein Teil
unserer Runde auch echt schwer machte („Aber wenn ich meinen Charakter jetzt
einfach mal ausrasten lassen will, tu ich das! Ich will nicht wegteleportiert
werden! Menno! Ich werfe jetzt Steine auf den Palast, bis er einstürzt. Ha. Das
HABT ihr nun davon!“).
![]() |
| Die Klassenraumatmosphäre wurde in jeder Runde erneut übertroffen. |
Am Abend spielte ich zum ersten Mal Werwolf! Über die
Spielrunde ist nicht viel zu sagen, außer, dass der Spielleiter aussah wie
Jesus und ich den einen Mitspieler am nächsten Morgen auf dem Männerklo (das
die im 2. Und dritten Stockwerk auch nur so wenig Frauentoiletten haben! Ich
latsch doch nicht durch die halbe Schule, bitte. Im Männerbereich ist doch eh
nix los.) wiedertraf (was ihm höchstpeinlich war, er schaute mich jedenfalls
echt bitterböse an.).
Zitat der Spielrunde:
Mitspieler eins: "Wir brauchen noch ein Alphatier. Ich finde ja, der Weiseste und erfahrenste von uns sollte es werden."
Marcel: "Ja. Was nicht sagt, dass beide Eigenschaften unbedingt in einer Person wiederzufinden sind." *schaut Mitspieler eins bedeutungsvoll an*
Mitspieler eins: "Dann sollte es der bescheidenste von uns sein." *schaut mich an*
Ich: *noch immer als Wolf verwandelt* "miep? knurr fiep winsel"
Marcel: "So ist es also entschlossene Sache."
Ich: "jauuul!"
Zitat der Spielrunde:
Mitspieler eins: "Wir brauchen noch ein Alphatier. Ich finde ja, der Weiseste und erfahrenste von uns sollte es werden."
Marcel: "Ja. Was nicht sagt, dass beide Eigenschaften unbedingt in einer Person wiederzufinden sind." *schaut Mitspieler eins bedeutungsvoll an*
Mitspieler eins: "Dann sollte es der bescheidenste von uns sein." *schaut mich an*
Ich: *noch immer als Wolf verwandelt* "miep? knurr fiep winsel"
Marcel: "So ist es also entschlossene Sache."
Ich: "jauuul!"
#Sonntag, 14.6.:
Der letzte Tag brach an – diesmal standen wir nicht ganz so früh auf, und waren rechtzeitig an den Listen, um zuzusehen, wie sich ein dicker bärtiger Mann mit einem einzigen schwitzigen Satz auf die letzte Splittermond Runde stürzte – und seine vier Freunde miteintrug. Danke. Echt. Wieso spielt man nur mit seinen eigenen Leuten, wenn man auf eine Con geht? Konnte der das nicht zu Hause tun und seine eigene Splittermondrunde aufmachen?
Also sollte es Vampire: The Masquerade werden, was im Nachhinein auch wirklich ein guter Entschluss war – von allen drei Runden war es bei weitem die lustigste und leiseste Runde. Auch wenn wir zwecks Dummheit und Zeitmangel (wir waren bei weitem die schlechtesten Vampire, jedenfalls gefühlt.) leider abbrechen mussten, bleibt sie mir jedoch sehr sehr positiv in Erinnerung.
Zitat der Runde:
"Wir müssen ihnen Drogen unterschmuggeln, dann fliegen sie auf und die Polizei kann sie abholen. Dann sind wir sie los." *ruft einen Dealer an*
"Wir wollen Drogen. Am besten Crystal Meth. Irgendwas einfaches."
"Wir sollten es noch etwas mischen, damit es nach mehr aussieht. Mehl geht doch, oder?"
Der letzte Tag brach an – diesmal standen wir nicht ganz so früh auf, und waren rechtzeitig an den Listen, um zuzusehen, wie sich ein dicker bärtiger Mann mit einem einzigen schwitzigen Satz auf die letzte Splittermond Runde stürzte – und seine vier Freunde miteintrug. Danke. Echt. Wieso spielt man nur mit seinen eigenen Leuten, wenn man auf eine Con geht? Konnte der das nicht zu Hause tun und seine eigene Splittermondrunde aufmachen?
Also sollte es Vampire: The Masquerade werden, was im Nachhinein auch wirklich ein guter Entschluss war – von allen drei Runden war es bei weitem die lustigste und leiseste Runde. Auch wenn wir zwecks Dummheit und Zeitmangel (wir waren bei weitem die schlechtesten Vampire, jedenfalls gefühlt.) leider abbrechen mussten, bleibt sie mir jedoch sehr sehr positiv in Erinnerung.
Zitat der Runde:
"Wir müssen ihnen Drogen unterschmuggeln, dann fliegen sie auf und die Polizei kann sie abholen. Dann sind wir sie los." *ruft einen Dealer an*
"Wir wollen Drogen. Am besten Crystal Meth. Irgendwas einfaches."
"Wir sollten es noch etwas mischen, damit es nach mehr aussieht. Mehl geht doch, oder?"
Alles in allem konnte ich die Nordcon, auch wenn außer einem wirklich coolen Würfelhändler aus Polen das Angebot an nettem Zeug echt schlecht war, gut zum Ausprobieren neuer Spielsysteme nutzen. Es war zwar nichts dabei, was ich noch nicht kannte, aber ich bin mir sehr sicher, dass ich auf jeden Fall irgendwann mal in einem Werwolfsrudel jagen und mich als Vampir besser anstellen möchte! (:
Am Nachmittag des letzten Tages half ich dann noch bei den
Larpschlachten mit – insgeheim ärgerte ich mich etwas darüber, das nicht noch
mehr getan zu haben, da ich so gerne mit Jugendlichen und Kindern UND
Erwachsenen zusammenarbeite, aber letztendlich war ich auch nur Auf- und
Abbauhelfer gewesen und hatte stattdessen die Chance Rollenspielrunden zu
suchten.
Entschuldigt also bitte die schlechten Bilder – sie sind
alle gemacht worden, wenn gerade nicht viel los war, und dementsprechend auch
etwas langweilig. Wenn eine Horde Schaumstoffwaffenbewaffneter auf dich zurast,
greife ich nicht zur Kamera, sondern zu meiner eigenen Waffe (;
Was für (Rollenspiel)Conventions habt ihr schon besucht?
Kennt jemand die Nordcon? Erfahrungen, Erfahrungen! Ich hoffe ich habe Euch
nicht gelangweilt!
Labels: abenteuerliches, Conventions, Fantasy, Larpgedöns, Nerdiges, P'n'P Gelaber, Rollenspiel, Vampire
@ 7/25/2013
Sneak Review #1 - Gegen jeden Herzschmerz
Vorab: Ich habe das Buch über BloggdeinBuchs Aktion "Sneak Review"
erhalten und wusste nicht so recht, was mich erwartet. Dementsprechend
mag man mir meine Kritik verzeihen. (;
Savannah ist eine ganz normale Schülerin in einer ganz normalen Schule und mit ganz normalen Freundinnen. Allerdings versuche gewinne "Clannmitglieder" ihr ihre Normalität zu vermiesen: Sie wird angerempelt, beleidigt und muss sich einiges gefallen lassen. Dieses Mobbing wird unterstützt durch das Wissen, dass all diese Leute früher mal ihre Freunde waren. Besonders zu schaffen macht ihr das bei Tristan, ihrem dicksten Jugendfreund als alten Zeiten (als wäre die Gute schon so alt), der sie seit geraumer Zeit einfach links liegen lässt. Schrecklich!
Erst als Savannah zum ersten Mal in ihrem Leben krank wird fängt sie an die Geheimnisse ihrer Familie und den verschiedenen Parteien zu verstehen - und sie spürt, dass sie sich vor allem von Tristan fern halten muss, so weh es auch tun mag.
Ehrlich gesagt hatte ich es mit "Herzblut - Gegen alle Regeln" nicht wirklich leicht. Das Buch traf so gar nicht meinen Geschmack, da es sich wie ein Twilightabklatsch (trotz geringer Tiefgründigkeit, die ich dem Roman zugestehen möchte) liest. Nur mit anderen Charakteren versteht sich. Und vielleicht ein "bisschen" weniger Kitsch. Aber nur ein bisschen.
Der Anfang der Geschichte ist mäßig. Es liest sich wie ein üblicher HighSchool Roman und Savannah ist ziemlich unsympathisch. Abgesehen davon, dass sie eine ziemliche Mary-Sue ist und war, machte ihre "Krankheit" sie nicht unbedingt interessanter: Die Spannungkurve der allgemeinen Handlung stieg jedoch und ich gab das Buch noch nicht auf. Besonders nervenauftreibend schien jedoch im weiteren Verlauf die dumme Art Savannahs (wieso hat sich die Autorin einen derartig bescheuerten Namen ausgedacht?), die bestimmte Dinge einfach NICHT sieht (es ist natürlich bequem von mir von meinem Standpunkt aus zu urteilen, das gebe ich zu) oder sehen will.
Die Liebesgeschichte ist ohne weiter darüber urteilen zu wollen meiner Meinung nach komplett unlogisch und konsequent erzwungen.
Die Handlung des Buches selbst ist jedoch, um mal etwas positives zu erwähnen, ist überraschend und nicht sehr vorhersehbar. Dennoch konnte ich mit dem Buch nicht so recht warm werden und quälte mich ziemlich.
Über die restlichen Charaktere gibt es im Grunde genommen nicht viel zu sagen, da sie alle ziemlich 0815 und gewöhnlich sind.
Fazit: Keine Sneak Review mehr für mich (mit dem Übertitel "Darkiss" hätte ich mir dergleichen natürlich auch denken können, ich Schrulle)!
Herzblut - Gegen alle Regeln scheint seine Fangemeinde zu haben, mich konnte es leider gar nicht überzeugen. Wenn ihr Twilight nicht mochtet und die Art, wie Hollywood Hexen und Vampire behandelt zum kotzen findet, lasst die Finger von dem Buch. Wer auf solches Zeug steht, mag zugreifen.
Andere und ähnliche Romane der Darkiss-Aktion des Mira Taschenbuchverlages findet ihr hier.
EINER von fünf Punkten.
Titel: Herzblut - Gegen alle Regeln
Autoren: Melissa Darnnell
Verlag: Mira Taschenbuchverlag
Seiten: 400
Erscheinungsdatum: März 2013
ISBN: 978-3-86278-513-1
Autorin aus: Amerika
Herzblut - Gegen alle Regeln (Band 1) ist im Mira Taschenbuchverlag erschienen, bestellen kann man es hier.
Vielen Dank an den Mira Taschenbuchverlag und BloggdeinBuch.de für die Bereitstellung eines Leseexemplars!
Labels: Bücher, Buchrezensionen, Lesestoff, Vampire
Dienstag @ 10/30/2012
Ein Horrfilm-Tag-Dingenz!
Ich habe mir mal ganz dreist den Horrorfilmtag der Chaosmacherin geklaut und daraus mein eigenes Ding gebastelt. Mir fällt gerade auf, dass ich wirklich großen Nachholbedarf an Zombiefilmen habe - 28 days later zum Beispiel, habe ich noch nie gesehen! Zum Haareraufen!
Ihr seid also herzlichst aufgerufen mir Eure liebsten oder dümmsten Horrorfilme zu nennen. (:
Wer mag, kann sich den Tag natürlich gerne mitnehmen.
1) Dein erster Horrorfilm.
An den ich mich erinnern kann? Ich, 8. Klasse, lümmelte gemütlich mit Freunden auf dem Sofa rum und schaute The Cube - und war ziemlich beeindruckt. Meine Freunde hatten Angst (auch wenn sie es natürlich nicht zeigten) und ich war fasziniert. Ein Film über eine Gruppe Menschen, die, so überrascht man auch sein mag, nichts weiter als in einem Würfel der aus tausend fieser Fallen besteht, gefangen sind.
2) Der letzte Horrorfilm, den du im Kino gesehen hast.
The Cabin in the Woods - zumindestens zu dem Punkt, an dem ich das hier schreibe. In die Zukunft geblickt (muhahah, Schwarzmagie und so) wird es wohl vermutlich The Possession - das Dunkle in Dir sein.
3) Dein liebster “Classic” Horrorfilm?
Zähl die Rocky Horror Picture Show? Oder Tanz der Vampire? Ich hoffe doch.
4) Ein Horrorfilm, der deine hohe Erwartung nicht erfüllen konnte.
Zum einen fällt mir da spontan Chernobyl Diaries ein über den ich ja schon gebloggt hatte. Zum anderen gäbe es da auch den Film Daybreakers der wirklich, wirklich eine tolle Grundidee hatte: Eine Welt in der Zukunft, in der NUR (noch) Vampire die Erde bevölkern. Menschen sind Nomnom. Leider war der Hauptpunkt der Erzählung nicht die Welt an sich, die ziemlich blass beschrieben war, sondern (wie sollte es auch anders sein) eine Gruppe von Menschen die versuchen zu fliehen und Widerstand bilden. Hmpf. Liebesschnulze + Happy Ending gab dem Film dann den Rest. Schade.
5) Dein liebstes Horrorfilm-Remake
Dawn of the Dead wäre da der einzige Film, der mir einfällt..
6) Dein liebster Vampirfilm
So viele Vampirfilme habe ich bisher noch gar nicht gesehen.. und die wenigsten von denen, die ich kenne, würde ich als Horrorfilm beschreiben. So finster die Nacht ist da eine herrliche Ausnahme - ein schwedischer Film über eine Jungvampirin. Irgendwie brutal, realistisch und ehrlich.
7) Ein Horrorfilm vor dem du denkst, dass ihn niemand außer dir gesehen hat
Das müsste ja voraussetzen, dass ich ihn alleine gesehen habe. Seit wann setze ich mich alleine ins Kino? Nun, wenige Menschen kennen bestimmt diesen Film:
8) Dein liebster, ausländischer Horrorfilm
Die Frage ist im Grunde genommen dumm - mir fällt gar kein deutscher Horrofilm ein! The wishing stairs war ganz nett. Koreanischer Horrorfilm über eine Treppe in einer Schule, die angeblich einen Wunsch erfüllt. Ob ich ihn heute noch genauso gut fände, kann ich allerdings nicht sagen - ist schon etliche Jahre her, seitdem ich ihn geguckt habe. The Ring im japanischen Original war natürlich auch schön - aber nichts, was man empfehlen müsste. Dafür ist er wohl schon zu bekannt.
9) Dein liebster Horrorfilm mit übernatürlicher Thematik
weiterlesen..
Labels: Filme, Horror, Horrorfilme, Skurilitäten, Trailer, unglaublich schlechte Filme, Vampire, Zombies
Freitag @ 8/10/2012
House of Night: Gezeichnet - Nichts Neues von der Vampirfront.
Ich habe mir den ersten Teil der House of Night Reihe angetan - eigentlich nur zufällig, bin in der Bücherei drüber gestolpert. Und hart auf die Fresse geflogen.
Geklaut, gestohlen und dreist übernommen - das sind wohl die drei häufigsten Worte, die mir beim Lesen dieses Schundstücks durch den Kopf gegangen sind. Eigentlich mag ich ja gar nicht schlecht über Bücher reden, die im Grunde genommen einfach nicht ernst zu nehmen sind - damit macht man sich nur selber lächerlich. Aber dieses Buch ist DERMASSEN kackend dreist, irgendwie bekomme ich dabei Lust es rezensionsmäßig zu zerfetzen.
Was sind Eure Erfahrungen mit der Reihe? Habt ihr eine Meinung? Habt ihr mehr als einen Band durchgehalten? Wie?
Fangen wir doch mal hinten im Klappentext, auf dem sich die Autoren vorstellen, an: Das Buch Gezeichnet (House of Night) wurde von P.C. Cast und Kristin Cast geschrieben. Die beiden bezeichnen sich (achtung, Zitat!) als:
"Das erfolgreichste Mutter-Tochter-Autorengespann weltweit.. Sie leben beide in Oklahoma, USA."
Als ob die beiden diese mutige Behauptung nochmal beweisen müssten, folgt daraufhin ein:
"House of Night hat bereits über 8 Millionen Fans in den USA und erscheint in über 40 Ländern. Die Verfilmung ist in Vorbereitung. Großes Poster zum Sammeln..."
Nagut, den Rest lasse ich weg. Soviel schonmal zu den Autoren, ich denke deren Beschreibung spricht für sich. Kommen wir zum Buch selbst.
Gezeichnet ist der erste Teil einer bisher neunbändigen (mehr in Arbeit) Buchreihe über die 16-jährige Zoey die zu einem Vampir wird und damit in die Vampirschule 'House of Night' aufgenommen wird.
Internat, blöde bis ziemlich unzuverlässige Eltern, findet in der Schule eine Gruppe von Freunden.. irgendwoher kennt man das doch? Erstaunlicherweise trägt sie auch noch eine Brille, aber nur vor'm zu Bett gehen, da ihr Kontaktlinsen lieber sind. Jetzt könnte man sagen, sie hat ja aber keine Narbe auf der Stirn - nein, aber ein Mal dafür! Und zwar das eines Halbmondes. Kommt euch das AUCH woanders bekannt vor?
Labels: Bücher, Buchrezensionen, Fantasy, Vampire





















