Mittwoch @ 9/09/2015
Das Verschwinden meines Arztes (Achtung, AlteLeutePost! Viele Gebrechen und Zahnleiden. Nichts für schwache Gebisse oder junge Gemüter.)
Ich hasse Zahnärzte. (Falls das jetzt einer liest: Nicht persönlich nehmen. Ist bestimmt so ne Berufskrankheit.) Die letzten Wochen habe ich dazu auch genug Grund gehabt. Wobei ich vielleicht von vorne anfangen sollte:
Vor knapp 2 Monaten wollte es der Zufall (oder eher: meine Krankenkasse) mal wieder zur Kontrolle. So kam es dann auch, dass mein Zahnarzt (hier oben im Bild, neben der Colgatetube) irgendwelchen alten antiken Karies entdeckte, den er mit Hilfe eines dentalen Fachbegriffes entfernen wollte (ich glaube es war "Fissurenversiegelung", nach der Lektüre dieser
Auflistung bin ich mir jedoch nicht mehr ganz sicher) und dies auch tat. Drei Termine später hatte ich immer noch Schmerzen - inzwischen war angeblich mein Zahnfleisch über dem druckempfindlichen Zahn (komischerweise nur bei Essen - selbst andere Leute beißen konnte ich ohne Probleme) wieder kerngesund und auch probeweises Abschleifen des Zahnes brachte ihm keine Erkenntnis. Irgendwo habe er wohl einen Fehler gemacht, gab er bei Termin zwei zu. Bei meinem letzten Treffen, dem vierten, huschte er nur noch verschüchtert und schwer beschäftigt in den Behandlungsraum, schaute mich gar nicht an, hörte mir kaum zu und wurde etwas blass, als ich erwähnte, dass die Schmerzen immer noch da seien. "Dann war es wohl
doch nicht das Zahnfleisch. Hm." Er warf einen schüchternden Blick in meinen Rachen und überließ den dreckigen Rest der Zahnarzthelferin, verabschiedete sich mit einem klebrigen Händedruck in den Flur, streifte sich schon im Gehen seinen Mundschutz ab. Irgendwie schien er es eilig zu haben.
In der eineinhalbstündigen Wartezeit des äußerst aufgeräumten Warteraumes mit den vielen türkischen Hochzeitszeitschriften und dem äußerst öde abgeschalteten Fernsehers (auf dem wahrscheinlich eh nur türkische Werbehochzeitsvideos gelaufen wären) hatte ich dabei die Gelegenheit der Sprechstundenhilfe mehrfach auf Deutsch und Türkisch zuzuhören, wie sie den anderen Patienten mitteilte, dass mein Zahnarzt nächste Woche ganz plötzlich aufhören würde zu arbeiten. Es täte ihr schrecklich Leid, aber die anderen Ärzte seien natürlich für einen Ersatztermin zur Stelle.
"Aber ich will nur Zahnschmuck.", so eine Patientin darauf. "Gut, das können wir einrichten. Donnerstag um neun Uhr? Mit Zahnreinigung?" "Reinigung? Nein, nur Schmuck."
"Nun, vor dem Anbringen eines Zahnschmucksteins wird eine gründliche Zahnreinigung empfohlen, da damit verhindert wird, dass sich irgendwo Bakterien befinden und Sie keinen Karies haben." "Nein. Zahnschmuck reicht. Bieten Sie auch Zahnaufhellung an?"
Meinen fünften Termin, übermorgen, habe ich vorhin abgesagt. Ich hoffe, dass mir mein nächster Arzt (Freitag. Morgends. Dürft mir schon mal die Daumen drücken.) mir mehr zuhört. :( Bok aber auch!
(Ps. Es gibt jedoch auch klitzekleine Punkte zur Freude: Ich habe einen Job gefunden! Die Kita macht im Oktober auf. Ich halte Euch auf dem Laufenden.)
Labels: Gemecker, Geschwafel, Lebensquark, nichtlustig, Unnützlichkeiten
Donnerstag @ 5/14/2015
Unsichtbar bleiben.
Manchmal passieren einem ja die skurilsten Dinge. Und manchmal auch nicht.
So wie letztens in einem Club (eigentlich hasse ich solche Schuppen ja, nicht dass hier der falsche Eindruck von mir entsteht, ich wurde natürlich mit Händen und Füßen gefesselt, damit ich dahin mitkomme). Aber da ich mir
nicht die Haare gerade frisch pink gefärbt hatte (nur, um auf den folgenden Bildern anonym zu sein, versteht sich - ich will ja unerkannt bleiben) gab ich mich g
eschlagen und setzte meine Superkräfte nicht gegen Dodi und ihre langweiligen Freunde ein, kam also einfach friedlich mit in die Disko.
Ich darf Euch also stolz präsentieren, den ersten Webcomic auf meinem Blog! (Inspiriert hat mich dazu die
Zaungästin, toller Webcomic, schaut bei ihr vorbei!!11) Der ganze Mist ist also quasi halb auf ihrem Mist gewachsen (so schiebt man die Schuld von sich #Lektion 1).
Nicht mal Haare pink färben hilft. Manchmal bleibe ich einfach unsichtbar. Egal. Tanzen kann ich auch ohne Frank. Trotzdem seltsam! Meine Freundin Dodi kannte Frank übringens nicht.
Labels: Lebensquark, nichtlustig, Webcomic, Zeichnungen
Mittwoch @ 9/09/2015
Das Verschwinden meines Arztes (Achtung, AlteLeutePost! Viele Gebrechen und Zahnleiden. Nichts für schwache Gebisse oder junge Gemüter.)
Ich hasse Zahnärzte. (Falls das jetzt einer liest: Nicht persönlich nehmen. Ist bestimmt so ne Berufskrankheit.) Die letzten Wochen habe ich dazu auch genug Grund gehabt. Wobei ich vielleicht von vorne anfangen sollte:
Vor knapp 2 Monaten wollte es der Zufall (oder eher: meine Krankenkasse) mal wieder zur Kontrolle. So kam es dann auch, dass mein Zahnarzt (hier oben im Bild, neben der Colgatetube) irgendwelchen alten antiken Karies entdeckte, den er mit Hilfe eines dentalen Fachbegriffes entfernen wollte (ich glaube es war "Fissurenversiegelung", nach der Lektüre dieser
Auflistung bin ich mir jedoch nicht mehr ganz sicher) und dies auch tat. Drei Termine später hatte ich immer noch Schmerzen - inzwischen war angeblich mein Zahnfleisch über dem druckempfindlichen Zahn (komischerweise nur bei Essen - selbst andere Leute beißen konnte ich ohne Probleme) wieder kerngesund und auch probeweises Abschleifen des Zahnes brachte ihm keine Erkenntnis. Irgendwo habe er wohl einen Fehler gemacht, gab er bei Termin zwei zu. Bei meinem letzten Treffen, dem vierten, huschte er nur noch verschüchtert und schwer beschäftigt in den Behandlungsraum, schaute mich gar nicht an, hörte mir kaum zu und wurde etwas blass, als ich erwähnte, dass die Schmerzen immer noch da seien. "Dann war es wohl
doch nicht das Zahnfleisch. Hm." Er warf einen schüchternden Blick in meinen Rachen und überließ den dreckigen Rest der Zahnarzthelferin, verabschiedete sich mit einem klebrigen Händedruck in den Flur, streifte sich schon im Gehen seinen Mundschutz ab. Irgendwie schien er es eilig zu haben.
In der eineinhalbstündigen Wartezeit des äußerst aufgeräumten Warteraumes mit den vielen türkischen Hochzeitszeitschriften und dem äußerst öde abgeschalteten Fernsehers (auf dem wahrscheinlich eh nur türkische Werbehochzeitsvideos gelaufen wären) hatte ich dabei die Gelegenheit der Sprechstundenhilfe mehrfach auf Deutsch und Türkisch zuzuhören, wie sie den anderen Patienten mitteilte, dass mein Zahnarzt nächste Woche ganz plötzlich aufhören würde zu arbeiten. Es täte ihr schrecklich Leid, aber die anderen Ärzte seien natürlich für einen Ersatztermin zur Stelle.
"Aber ich will nur Zahnschmuck.", so eine Patientin darauf. "Gut, das können wir einrichten. Donnerstag um neun Uhr? Mit Zahnreinigung?" "Reinigung? Nein, nur Schmuck."
"Nun, vor dem Anbringen eines Zahnschmucksteins wird eine gründliche Zahnreinigung empfohlen, da damit verhindert wird, dass sich irgendwo Bakterien befinden und Sie keinen Karies haben." "Nein. Zahnschmuck reicht. Bieten Sie auch Zahnaufhellung an?"
Meinen fünften Termin, übermorgen, habe ich vorhin abgesagt. Ich hoffe, dass mir mein nächster Arzt (Freitag. Morgends. Dürft mir schon mal die Daumen drücken.) mir mehr zuhört. :( Bok aber auch!
(Ps. Es gibt jedoch auch klitzekleine Punkte zur Freude: Ich habe einen Job gefunden! Die Kita macht im Oktober auf. Ich halte Euch auf dem Laufenden.)
Labels: Gemecker, Geschwafel, Lebensquark, nichtlustig, Unnützlichkeiten
Donnerstag @ 5/14/2015
Unsichtbar bleiben.
Manchmal passieren einem ja die skurilsten Dinge. Und manchmal auch nicht.
So wie letztens in einem Club (eigentlich hasse ich solche Schuppen ja, nicht dass hier der falsche Eindruck von mir entsteht, ich wurde natürlich mit Händen und Füßen gefesselt, damit ich dahin mitkomme). Aber da ich mir
nicht die Haare gerade frisch pink gefärbt hatte (nur, um auf den folgenden Bildern anonym zu sein, versteht sich - ich will ja unerkannt bleiben) gab ich mich g
eschlagen und setzte meine Superkräfte nicht gegen Dodi und ihre langweiligen Freunde ein, kam also einfach friedlich mit in die Disko.
Ich darf Euch also stolz präsentieren, den ersten Webcomic auf meinem Blog! (Inspiriert hat mich dazu die
Zaungästin, toller Webcomic, schaut bei ihr vorbei!!11) Der ganze Mist ist also quasi halb auf ihrem Mist gewachsen (so schiebt man die Schuld von sich #Lektion 1).
Nicht mal Haare pink färben hilft. Manchmal bleibe ich einfach unsichtbar. Egal. Tanzen kann ich auch ohne Frank. Trotzdem seltsam! Meine Freundin Dodi kannte Frank übringens nicht.
Labels: Lebensquark, nichtlustig, Webcomic, Zeichnungen