Dienstag @ 4/30/2013
Leben in Rotweinflecken.

Ein paar Wochen die Wohnung eines alten Freundes hüten sowie dessen
Katzen füttern, das müsste doch zu schaffen sein, denkt der Protagonist
dieses Buches. Nichtsda. Die Katzen sind lieb, aber der Boden (französische Eiche) der exquisiten Luxusmobilie hat es in sich:
nichts, aber auch nichts flüssiges darf zu lange auf ihm verweilen,
sonst gibt es Flecken. Will Wiles Romanheld ist, so stellt der Leser
schnell fest, das komplette Gegenteil vom Besitzer der zu hütenden
Wohnung - er trinkt gerne Rotwein und stellt sein Glas auch mal auf dem
Boden ab. Das, so stellt der Leser fest, hat Konsequenzen..
"Die nachhaltige Pflege von Holzböden" wird als subtilhumoriger, typisch britischer Roman beschrieben - und ist es auch. Der Erzählstil des Autoren ist durchaus gehoben, üppig und detailliert, verliert sich hie- und da in Gedankengängen und Kleinigkeiten des namenlosen Protagonisten weiß aber stets mit unterschwelligen Sarkasmus zu begeistern.
Die Handlung selbst kommt recht langsam in Fahrt, nimmt dann aber immer schneller zu und übertrifft sich am Ende selbst in ihrer Skurilität. Nebenbei erfährt der Leser immer mehr über den verschrobenen Wohnungsbesitzer Oskar und dessen Beziehung zum Protagonisten.
Oftmals ist der Humor recht unterschwellig und nicht leicht zu erkennen - dafür bedarf es sehr viel Mitgefühl für den Protagonisten, die ich aufgrund seines sympathischen Auftretens und seiner schrulligen Gedankengänge (und seines herzhaften Scheiterns) aber sofort hatte. "Schadenfreude mit Niveau" wäre eine interessante Bezeichnung dafür.
Die Erkenntnisse, die Oskar und die Hauptfigur am Ende des achten Tages gewinnen, runden die Geschichte ab und bleiben im Gedächtnis des wohlwollenden Lesers hängen. Der Roman setzt sich aus vielen leisen Eindrücken, Tönen und Aussagen zusammen die ihre Wirkung erst nach der letzten Seite entfalten können.
Eine absolute Leseempfehlung an Freunde des "britischen Humors", auch wenn es vielleicht keine sehr einfache Katastrophenlektüre ist, da nicht die Katastrophen selbst, sondern vielmehr der Umgang mit ihnen und den Personen um sie herum, im Vordergrund stehen.




von FÜNF Kaffeekatzen.
"Die nachhaltige Pflege von Holzböden" wird als subtilhumoriger, typisch britischer Roman beschrieben - und ist es auch. Der Erzählstil des Autoren ist durchaus gehoben, üppig und detailliert, verliert sich hie- und da in Gedankengängen und Kleinigkeiten des namenlosen Protagonisten weiß aber stets mit unterschwelligen Sarkasmus zu begeistern.
Die Handlung selbst kommt recht langsam in Fahrt, nimmt dann aber immer schneller zu und übertrifft sich am Ende selbst in ihrer Skurilität. Nebenbei erfährt der Leser immer mehr über den verschrobenen Wohnungsbesitzer Oskar und dessen Beziehung zum Protagonisten.
Oftmals ist der Humor recht unterschwellig und nicht leicht zu erkennen - dafür bedarf es sehr viel Mitgefühl für den Protagonisten, die ich aufgrund seines sympathischen Auftretens und seiner schrulligen Gedankengänge (und seines herzhaften Scheiterns) aber sofort hatte. "Schadenfreude mit Niveau" wäre eine interessante Bezeichnung dafür.
Die Erkenntnisse, die Oskar und die Hauptfigur am Ende des achten Tages gewinnen, runden die Geschichte ab und bleiben im Gedächtnis des wohlwollenden Lesers hängen. Der Roman setzt sich aus vielen leisen Eindrücken, Tönen und Aussagen zusammen die ihre Wirkung erst nach der letzten Seite entfalten können.
Eine absolute Leseempfehlung an Freunde des "britischen Humors", auch wenn es vielleicht keine sehr einfache Katastrophenlektüre ist, da nicht die Katastrophen selbst, sondern vielmehr der Umgang mit ihnen und den Personen um sie herum, im Vordergrund stehen.




von FÜNF Kaffeekatzen.
Titel: Die nachhaltige Pflege von Holzböden
Autor: Will Wiles
Verlag: Carl's books
Seiten: 288
Erscheinungsdatum: 25. März 2013
ISBN: 9783570585054
Autorin aus: Großbritannien
Die nachhaltige Pflege von Holzböden ist bei Carl's Books erschienen, bestellen kann man es hier.
Vielen Dank an den Verlag für das Leseexemplar!
Labels: Bücher, Buchrezensionen, Catcontent, Komödien, Lesestoff, Lieblingsbücher
Montag @ 2/25/2013
Catcontent, Klingonen und Klagwehen (in gedruckter Form).
Es ist gar nicht so leicht, dem eigenen Blog mehr Persönlichkeit einzuhauchen, wenn man es möchte. Worüber könnte ich Euch berichten? Meine Wochen sind geprägt von Erdbeerigkeit, wie man sie sonst kaum wo findet - Grund dazu war wohl das kleine süße Aas Minou, von dem ich Euch schon berichtet habe. CATCONTENT!
Fakt 1: Minou liebt es, Dinge mit sich herumzutragen. Seien es Socken meines Mitbewohners oder seinen kleinen gelben Ball (der inzwischen wirklich nicht mehr als gelb bezeichnet werden kann). Oder Unterhosen. Oder BHs.. ähem. Er schnappt sich einfach alles was herren/damenlos irgendwo herumliegt und trägt es mit sich herum. Wenn man es versucht ihm wegzunehmen, fängt er an zu knurren. Tz!
Fakt 2: Minou hat von meinem Zimmerfenster aus einen wunderbaren Ausblick auf unsere Mülltonnen! Ist das nicht herrlisch?
Fakt 3: Minou versteht sich endlich mit seinem felinen Mitbewohner Skadi! (Von dem ich aktuell leider keine Bilder habe, hrmhrm.) Dieser, also Skadi, hat sich leider von Minou einen derben Katzenschnupfen, aktuell als Calicivirus - eine Form des Katzenschnupfens, der die Zunge und die Schleimhäute angreift, bekannt. :( Er hat ständig eine kleine blutige Nase. Und das als weißer Kater! Drückt ihm bitte alle die Daumen das er da gesund wieder rauskommt!
Fakt 5: Minou ist unglaublich verfressen.
Fakt 7: Minou ist ein Kabelkauer, Milchtreter und kann manchmal ziemlich rabiat spielen - Freunde von mir, weiter unten auch lustige Teigwaren bezeichnet, haben mich schon seltsam angeschaut, weil meine Hände so zerkratzt waren. Ich lass mir doch das Spielen nicht verbieten! (;
Habt Ihr Eigenschaften eures Felis silvestris catus die ihr hervorheben könnt? (:
Desweiteren hatte ich diese Woche die Chance zum Trekkie zum mutieren - mit weiteren Ulknudeln besuchte ich die wohl einzige unmenschliche, klingonische Oper 'u' - sehet her. Dies war zwar leider ihr letzter Auftritt nach vier Jahren herumtouren, aber ich wette, irgendwann gibt es nochmal die Chance auf der Welt in den Genuss klingonischen Gesangs zu kommen. Auch wenn der Held von einer Frau gespielt wurde (gerade drum'- ich muss zugeben, ich fand es mutig und SEHR sympathisch! Auch wenn mir gewisse Fans da wohl wiedersprechen werden.). Die Vorstellung war übringens Teil des Anthropozän-Projektes, mehr dazu hier.
Oh. Und wer es bis hierhin geschafft hat zu lesen, wird belohnt: Ich verlose ein Buch! Einfach so! Weil es so leicht zu verschicken ist! (:
Zu haben ist das Buch "Die Leiden einer jungen Ebay Verkäuferin" von Romy Fischer, Beschreibung findet ihr hier (absichtlich nicht Amazon verlinkt, weil das ein Ausbeuterverein ist. Hmrpf.). Wer das Buch haben möchte meldet sich einfach bis innerhalb der nächsten 3 Tage bis zum 28. Feburar um 23.59 Uhr hier per Kommentar (: Rechtsweg ausgeschlossen, blah blah, mindestens 18 Jahre und so. Innerhalb Deutschlands, ansonsten mit Bettel-Kommentar ;P
Labels: Catcontent, Geschwafel, Gewinnspiel, Tagtägliches






















